Ulrich Siegmund weicht der Frage nach der Einzigartigkeit des Holocaust aus und rüttelt damit an den Grundpfeilern deutscher Erinnerungspolitik. Seine Antwort soll den Rahmen des Sagbaren öffnen.
23. November 2025
Die SPD taumelt aus ihrem schlechtesten Wahlergebnis und klammert sich an ein Programm, das das Land längst nicht mehr teilt. Während die AfD wächst, blockiert die SPD die politische Mitte. Entscheidet sie sich jetzt endlich für die Stabilität der Demokratie – oder für sich selbst?
22. November 2025
Einst war sie die Stimme der Arbeit, heute spricht die SPD vor allem zu sich selbst – moralisch ergriffen, politisch erschöpft. Ein Abgesang auf eine Partei, die vergessen hat, wofür sie einmal da war.
25. Oktober 2025
Am Sonntag berät die CDU über ihren Kurs zwischen Abgrenzung und Anspruch. Die Brandmauer, einst Schutz der Demokratie, ist zum Prüfstein ihrer eigenen Rolle geworden – und zur Frage, ob die Union noch die Kraft zur Mitte hat.
18. Oktober 2025
Die Legende von der „Abstimmung mit der AfD“ hält sich hartnäckig – genährt von Empörung, Moral und strategischer Angst. Sie erzählt von Schuld und Verrat, doch in Wahrheit offenbart sie etwas anderes: wie moralische Deutung politische Realität ersetzt – und wie Macht aus Narrativen entsteht, nicht aus Fakten.
18. Oktober 2025
Früher kämpfte die Linke für Arbeiter, heute gegen Pronomenunsicherheit. Normalität gilt als Gewalt, Statistik als Unterdrückung. Wer sich bürgerlich benimmt, hat schon verloren. Dieser Text zeigt: Objektive Realität ist kein rechtes Narrativ, sondern Grundlage politischen Austauschs.
15. Oktober 2025
„Er ist Opfer des eigenen Hasses geworden“ – die Reaktionen auf Charlie Kirks Ermordung offenbaren eine gefährliche moralische Schieflage. Gewalt gegen Andersdenkende wird relativiert, ja legitimiert. Die Botschaft lautet: Wer falsch denkt, darf sterben. Doch Demokratie lebt anders: von Argument statt Einschüchterung, von Diskurs statt Gewalt.
15. September 2025