Der Westen, wie wir ihn kannten, ist vorbei. Europa steht vor seiner Reifeprüfung. Deutschland vor seiner größten Verantwortung seit Jahrzehnten. Friedrich Merz im Zentrum einer neuen Epoche.
Früher kämpfte die Linke für Arbeiter, heute gegen Pronomenunsicherheit. Normalität gilt als Gewalt, Statistik als Unterdrückung. Wer sich bürgerlich benimmt, hat schon verloren. Dieser Text zeigt: Objektive Realität ist kein rechtes Narrativ, sondern Grundlage politischen Austauschs.
„Er ist Opfer des eigenen Hasses geworden“ – die Reaktionen auf Charlie Kirks Ermordung offenbaren eine gefährliche moralische Schieflage. Gewalt gegen Andersdenkende wird relativiert, ja legitimiert. Die Botschaft lautet: Wer falsch denkt, darf sterben. Doch Demokratie lebt anders: von Argument statt Einschüchterung, von Diskurs statt Gewalt.
Seit Amtsantritt von Kanzler Merz (6. Mai 2025) stehen CDU/CSU & SPD unter Dauerdruck der Medien. Journalisten treiben Keile, verstärken Konflikte und prägen das Bild einer zerstrittenen Koalition. Gegenstrategie: einheitliche Kommunikation, Transparenz & Fokus auf Sachpolitik.
Progressive Politik ersetzt überprüfbare Realität durch deklarative Identität. Fälle wie Liebich und Maja T. zeigen: Moralische Tugendgesetze statt funktionsfähiger Ordnung erlauben Missbrauch, untergraben Rechtsstaat und Vertrauen der Bürger. Formal korrekt, praktisch aber führt er sich ad absurdum.
Aufstieg wird zur Fiktion, Institutionen wirken dysfunktional, Vertrauen erodiert. Was bleibt, ist ein Vakuum – und eine Demokratie, die sich selbst nicht mehr erklären kann. Wer nicht deutet, wird gedeutet.
Wo 1998 eine selbstbewusste SPD die politische Mitte für sich reklamierte und mit jugendlichem Elan die Macht übernahm, steht heute eine Partei, die ihre Rolle nicht erkennt.
Die Parteien der Mitte liefern sich symbolische Kämpfe – doch echte Gegner stehen anderswo. Während SPD, Grüne und Union im Schatten boxen, verlieren sie das Vertrauen jener, die sich längst abgewendet haben.
Ein Personalvorschlag wird zur politischen Zerreißprobe – und offenbart Kommunikationsversagen, Empörungsdynamik und strategische Naivität. Der Fall Brosius-Gersdorf ist mehr als eine Personaldebatte – er ist ein Lehrstück über die Mechanismen einer aufgewühlten Republik.
Der jüngste SPD-Parteitag ist vorbei – doch zentrale Fragen blieben unbeantwortet: Für wen steht die Partei eigentlich noch? In vier pointierten Thesen analysiert dieser Beitrag, wo die SPD den Anschluss verloren hat – bei Bildung, Arbeit, Lebensnähe und Jugend. Und warum es höchste Zeit ist, die Gerechtigkeitsfrage neu zu stellen. Ein Weckruf für eine Partei auf der Suche nach sich selbst.