Textart

Sachsen-Anhalt hat gewählt. Der politische Rohrbruch ist vollzogen. Den Parteien der politischen Mitte steht das Wasser bis zum Hals. Anstatt endlich zu arbeiten, diskutiert man lieber darüber, ob man eine Rohrzange auch so nennen darf.
7. September 2026

Jan Wambach

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt dreht sich alles um Prozente, Taktik und Verhinderung. Aus Wählen ist Rechnen geworden, und die Umfragen lassen der Mitte keinen Spielraum. Was das für die CDU bedeutet, für die AfD und für die Demokratie selbst.
29. August 2026

Daniel Eck

Ulrich Siegmund signiert Titelseiten, auf denen er als gefährlichster Mann Deutschlands bezeichnet wird. Zwei Tage vorher hatte der Verleger Götz Kubitschek erklärt, wie die AfD übernommen und nach rechts gedreht wurde. Vorbild war ausdrücklich die Neue Linke. Kubitschek beschreibt einen rechten Marsch durch die Institutionen, der Spiegel antwortet mit einem Passfoto.
15. August 2026

Jan Wambach

Über den Umgang mit Friedrich Merz, die Regierungsumbildung und drei Reflexe, die aufhören müssen.
29. Juli 2026

Daniel Eck

Manche Fragen lassen sich nicht verhandeln wie eine Steuerreform. Sie gehen an das, was Menschen über Herkunft, Familie, Leib und Leben glauben. Die vergangenen Tage haben daran erinnert.
18. Juli 2026

Daniel Eck

Links und rechts sind längst keine Koordinaten mehr, sondern Kampfbegriffe. Die Mitte steht dazwischen und muss lernen, ihren Raum härter zu verteidigen.
30. Mai 2026

Daniel Eck

Liberalismus wird nur dann wieder mehrheitsfähig, wenn Freiheit für Menschen im Alltag wieder konkret erlebbar wird: durch Aufstieg, Eigenständigkeit und das Gefühl, dass sich Leistung tatsächlich in mehr Selbstbestimmung übersetzt.
19. Mai 2026

Jan Wambach

Friedrich Merz hat entschieden, dass Deutschland nicht wieder Weimar wird – und nimmt dafür Unmut, Frust und Umfragen in Kauf. Zum Glück.
10. Mai 2026

Daniel Eck

Warum Politiker, die vor Social Media kapitulieren, den Zerstörern der demokratischen Ordnung in die Hände spielen.
27. April 2026

Manuel Schwalm

Sie nennen es Mut. Endlich durchregieren, endlich sie selbst sein, befreit von Koalitionsverträgen und lästigen Kompromissen. Als ließe sich Demokratie für einen Moment auf Null stellen – und danach wird alles besser. In Wahrheit wissen die Unbedingten genau, was sie tun. Sie drehen die Sicherungen raus.
26. April 2026

Daniel Eck