Brudis Briefe

Jede Woche nimmt der Autor die großen und kleinen politischen Verrenkungen der Woche auseinander. Leicht überspitzt, direkt, mit viel Augenzwinkern und ohne Filter. Weil Politik manchmal einfach zu absurd ist, um sie ernst zu nehmen.

Die SPD nennt die Kritik an Bärbel Bas unanständig und unmenschlich. Einen einzigen Beleg dafür konnte Lars Klingbeil im Fernsehen nicht nennen. Belegt ist dagegen, dass ein Ministerium mit rund 1.400 Beschäftigten seit Monaten einen Rentenentwurf schuldig bleibt.
15. Oktober 2026

Jan Wambach

Ferat Koçak bittet Firas Remmo, seine Rede an „alle eure Leute“ zu verteilen. Steffen Krach will vor einer Koalition trotzdem nur ein Bekenntnis der Berliner Linken gegen Antisemitismus. Die iranische Linke hat 1979 auch geglaubt, sie habe die Islamisten im Griff. Am Ende kamen die Bekenntnisse von ihr.
23. September 2026

Jan Wambach

Philipp Jessen erklärt die sozialen Netzwerke zur Massenvernichtungswaffe. Der Mitte fällt die Gefahr immer erst kurz vor der Wahl auf, danach schläft sie wieder ein.
16. September 2026

Jan Wambach

Ein Wahlkampf, in dem die eigene Kachel die eigene Stammwählerschaft belehrt, ein Gastauftritt außer Kontrolle und zwei Gespräche, die nicht stattfanden. Ein Brief an Sven Schulze über die Frage, wer eigentlich entscheidet, was auf der Bühne passiert.
4. September 2026

Jan Wambach

Über den Autor:

Jan Wambach

Jan Wambach

Schreibt vor allem über gesellschaftliche Entwicklungen, Liberalismus und die Rolle der bürgerlichen Mitte. In seinen Analysen beschäftigt er sich mit Fragen von Demokratie, Vertrauen und politischer Kultur und beleuchtet dabei insbesondere den Wandel etablierter Parteien sowie die Erosion gesellschaftlicher Bindekräfte.