Demokratie

Liberalismus wird nur dann wieder mehrheitsfähig, wenn Freiheit für Menschen im Alltag wieder konkret erlebbar wird: durch Aufstieg, Eigenständigkeit und das Gefühl, dass sich Leistung tatsächlich in mehr Selbstbestimmung übersetzt.
19. Mai 2026

Jan Wambach

Friedrich Merz hat entschieden, dass Deutschland nicht wieder Weimar wird – und nimmt dafür Unmut, Frust und Umfragen in Kauf. Zum Glück.
10. Mai 2026

Daniel Eck

Warum Politiker, die vor Social Media kapitulieren, den Zerstörern der demokratischen Ordnung in die Hände spielen.
27. April 2026

Manuel Schwalm

Sie nennen es Mut. Endlich durchregieren, endlich sie selbst sein, befreit von Koalitionsverträgen und lästigen Kompromissen. Als ließe sich Demokratie für einen Moment auf Null stellen – und danach wird alles besser. In Wahrheit wissen die Unbedingten genau, was sie tun. Sie drehen die Sicherungen raus.
26. April 2026

Daniel Eck

Warum erfolgreiche Politik zwar manchmal ihren Ursprung am Rand findet, aber am Ende nur in der Mitte umgesetzt werden kann. Ein Plädoyer für neue und kluge Kompromisse, von denen alle etwas haben.
17. April 2026

Philipp Sandmann

Unter dem Anspruch, den Liberalismus zu retten, wird er sprachlich umgedeutet. Konflikte verschwinden im Vokabular, politische Steuerung wird zur Marktlogik erklärt. Übrig bleibt ein entkernter Begriff – anschlussfähig, aber kaum noch liberal. Eine Replik auf den Gastbeitrag von Franziska Brantner und Belit Onay in der FAZ
1. April 2026

Jan Wambach

Der Lack ist ab: Die FDP hat ihren Kern verloren. Technokratisch, konfliktvermeidend, ohne klare Inhalte. Wähler wenden sich ab. Nur eine Rückbesinnung auf echte liberale Politik kann die Partei noch retten. Alles andere führt weiter in die Bedeutungslosigkeit.
23. März 2026

Jan Wambach

Die CDU hat auf ihrem Parteitag mehr als einen Vorsitzenden bestätigt. Sie hat sich selbst bestätigt – als Partei der Mitte, mit einem Selbstbewusstsein, das lange gefehlt hat.
23. Februar 2026

Daniel Eck

Wer „Linksliberalismus“ für Europas Krise verantwortlich macht, verkennt die eigentliche Dynamik: Eine konfliktscheue, technokratische Mitte überlässt moralischen Minderheiten die Deutungsmacht und entkernt den Liberalismus selbst. Eine Replik auf Marc Felix Serrao.
12. Januar 2026

Jan Wambach

Ulrich Siegmund weicht der Frage nach der Einzigartigkeit des Holocaust aus und rüttelt damit an den Grundpfeilern deutscher Erinnerungspolitik. Seine Antwort soll den Rahmen des Sagbaren öffnen.
23. November 2025

Daniel Eck